Das ehemalige buddhistische Königreich Sikkim (Namgyal Chogyal Dynastie, 1642 - 1975) liegt an den Hängen des Himalajas, mit dem 8534 Meter hohen Kanchenjunga im Westen, dem tibetischen Hochplateau im Norden und dem Königreich Bhutan im Osten. Hier leben die ursprünglich aus der Mongolei und aus Tibet stammenden Lepchas und Buthias zusammen mit nepalesischen Volksgruppen angehörenden Einwohnern. 1835 begann für Sikkim die Ära als englisches Protektorat. Trotzdem blieb Sikkim noch bis 1975 ein eigenständiges buddhistisches Königreich, wurde dann jedoch (nicht ganz unerwünscht und wohl ein wenig aus Angst vor den Chinesen sogar gefordert) von Indien annektiert und in den 22. Bundesstaat Indiens überführt. Der damalige König Palden Thodup Namgyal, 12ter Chogyal der auch aufgrund seiner Heirat mit der Amerikanerin Hope Cooke bekannt geworden ist, starb 1982. Sein Sohn aus erster Ehe Wangchuk Namgyal wurde zum 13. König gewählt, mit allerdings stark beschnittener Macht. | Das Vermächtnis der ehemaligen englischen Kolonialherren ist auch heute noch präsent. So ließen die Engländer bei ihrem Abzug aus dem Land z. B. viele schon damals recht alte "Landrover" zurück, welche Dank der Pflege durch die jetzigen Besitzer bis in die heutige Zeit auch weiterhin ihre Dienste verrichten. Allerdings verleihen zahlreiche auf Hochglanz polierte Blechflicken so manchem betagten Landrover ein recht skurriles Aussehen und diese Wagen stellen ein beliebtes und sehr lohnendes Motiv für Aufnahmen dar. |
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