KANARISCHE INSELN

Alle Kanareninseln sind hervorragende Wandergebiete. Dies gilt besonders für La Palma, El Hierro und Gomera, Inseln, die noch als Tipp für Individualisten gehandelt werden. Auf Lanzerote locken die von Vulkanismus geprägten Landschaften, die z.B. auch ideale Bedingungen für's Ausdauertraining bieten - sei's per Pedes, als Schwimmer oder mit dem Rennrad. Und auf Teneriffa sollte jeder Spanier einmal gewesen sein, denn hier gilt es den Teide, mit 3718m höchster Berg Spaniens, zu besteigen. Fuerteventura, die östlichste Insel der Gruppe, liegt nur 100km von Südmarokko auf dem afrikanischen Festland entfernt. Die Inseln sind aufgrund der Kontinentaldrift entstanden und liegen auf gehobenen Schollen des Atlantikbodens, die sich im Tertiär vor ca. 30-40 Millionen Jahren gebildet haben dürften.

Man nimmt an, dass vor ca. 20 Mio. Jahren Lanzerote und Fuerteventura über den Meeresspiegel stiegen, Gran Canaria folgte vor 13-14 Mio. Jahren und nach weiteren 2 Mio. Jahren Teneriffa und Gomera. Recht jugendlich mit 2 bis 3 Mio. Jahren Alter wirken dagegen La Palma und Hierro. Aufgrund ihres milden Klimas werden die Kanaren auch "Inseln des ewigen Frühlings" genannt. Auch die Mystik kommt nicht zu kurz, hielt doch der griechische Philosoph Platon die Kanaren für einen Teil von Atlantis.
 
Tipp: Die Abgeschiedenheit hat die Insel El Hierro bis heute vor Touristenschwärmen bewahrt … 
 
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