NEPAL

Die charakteristischen weiten Augen auf den Pagoden scheinen in vielen Tempeln die Besucher auf Schritt und Tritt zu beobachten; vielleicht wachen sie auch darüber, dass es nicht zu Konflikten mit den zahlreichen Affen kommt, die häufig um Nahrung betteln bzw. diese sogar recht energisch einfordern.
Das Königreich Nepal hat eine lange Geschichte hinter sich, geriet jedoch in den letzten Jahren aufgrund weniger rühmlicherer Anlässe in die Schlagzeilen. Potentielle Besucher sollten vor Antritt einer Reise unbedingt auch die jeweilige politische Situation berücksichtigen.
Bei entspannter Lage steht die (erwünschte) Entführung in eine märchenhafte Welt bevor, z. B. in die verwinkelte Altstadt Katmandus mit vielfältigen visuellen Reizen, untermalt vom exotischen Aroma der auf den Märkten feilgebotenen Kräuter und dem betörenden Duft der allgegenwärtigen Räucherstäbchen.

Wer zum Trekking nach Nepal fliegt und hier den Start für Wanderungen im Anapurna - Gebiet setzt, sollte auch einige Tage für Katmandu reservieren. Deplaziert wirken hier allerdings die (Ur-) Alttouristen, die im Rahmen der Flower-Power-Welle (Ich wander' nach Nepal aus ...) hier ihre Jugend verbrachten und nun ohne jegliche soziale Absicherung praktisch den Nepalesen auf der Tasche liegen. In Buthan wurde dieses Problem besser gelöst: hier erhalten pro Jahr nur 800 Touristen eine Einreiseerlaubnis, werden kräftig zur Kasse gebeten und von dem obligatorischen (!) Reiseführer (fast) ins Rückflugzeug gesetzt.

Tipp: Mal darüber nachdenken, ob sich nicht vielleicht eine Reise von Katmandu nach Lhasa anbietet?
 
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