TIBET

Die Einreise ist nicht einfach. Wir sind damals von Peking nach Cheng Du gereist, da es hier die nötigen Einreisepapiere geben sollte - gab es auch, für mehr als 1000$ pro Person - cash! Nach langen Verhandlungen haben wir uns dann entgegen aller Warnungen einfach Flugtickets nach Lhasa gekauft, sind eingereist und konnten sogar relativ problemlos mit forschem Auftreten in einem Hotel Quartier beziehen. Hier wurden wir allerdings nach ein paar Tagen von der Hotelleitung, einer Australierin, entdeckt, die es aber ganz toll fand, dass sich jemand an den chinesischen Kontrollen so vorbeigemogelt hatte (nur das beim Abendessen Richard Gere alle Heizkörper bekam und wir nur eine Decke..., na ja, ging auch und auch die Yak-Bürger waren recht exotisch).

Der Konflikt zwischen Tibet und China ...

Auf dem Dach der Welt fühlt man sich anders, besser, spirituell entrückt und das macht nicht nur die Höhe von 3700m, die einen bei jeder Stufe im Potalla schwerer atmen lässt, das machen vor allem die Tibeter, die bei allem Leid, das ihnen zugefügt wurde und wird, noch lächeln. Ein Tibeter gab mir auf die Frage, wie sie diese chinesische Besatzung überhaupt ertragen können, lächelnd die Antwort: "Du weißt, wir sind Buddhisten und glauben an die Wiedergeburt und wenn uns die Chinesen quälen, dann denken wir tief im Innern, im nächsten Leben, da werdet ihr sicher Schweine"
 
Tipp mal anders: Wo immer es passt, auf die Probleme der Tibeter aufmerksam machen - vielleicht hilft es ja doch irgendwann und nach Tibet reisen, zumindest die Tibeter freuen sich über jeden Gast!
 
Karte

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Potalla
Potalla
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