Baltimore, 1729 an einem Naturhafen als Handelsposten gegründet, entwickelte sich zur größten Stadt Marylands mit derzeit ca. 650.000 Einwohnern. Viele europäische Einwanderer unterschiedlicher ethnischer Herkunft reisten hier in die Staaten ein und gaben der Stadt das bis heute erhaltene polyglotte Stadtbild. In Baltimore wurden die erste Eisenbahn der Vereinigten Staaten und auch die erste telegraphische Verbindung in Betrieb genommen. Ab ca. 1970 gelang es, in der unansehnlichen und hässlichen Industriestadt einen architektonisch interessanten Innenstadtbereich zu gestalten. | Das in den 50iger Jahren stark heruntergekommene Hafenviertel ist heute ebenfalls ein attraktiv saniertes Gebiet mit einem Kongreßzentrum, eleganten Boutiquen und ausgezeichneten Restaurants. Andere Stadtviertel, die zunehmend zu zerfallen drohten, wurden auf recht ungewöhnliche Art und Weise vor dem Verfall gerettet und restauriert und somit wieder zu attraktiven Wohnvierteln gemacht: die Bewohner konnten zum symbolischen Preis von 1 US$ ein Haus mit der Auflage erwerben, es wieder herzurichten. |
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