VULKANE:  TIMANFAYA - (LANZAROTE, KANAREN)

Im 5.100 Hektar umfassenden Nationalpark Timanfaya liegen die Vulkane der Montanas del Fuego (Feuerberge). Hier ist die Erdkruste so dünn, dass Temperaturen von über 400°C gemessen werden können. In 27 Metern Tiefe ist es bereits 700°C heiß. Im Park führen organisierte Busfahrten bei klassischer Musik durch eine Mondlandschaft aus roter und schwarzer Lava.
Der Vulkanismus auf Lanzerote hatte einen Höhepunkt als hier am 1. September 1730 die Erde aufbrach und während der folgenden 6 Jahre ein Krater nach dem anderen entstand. Dabei wurde der fruchtbarste Teil der Insel völlig zerstört.

Etwa ein Viertel der Insel, ca. 150 qkm fruchtbares Land, war zu "Malpais" (schlechte Erde) geworden. 8 Million Kubikmeter Lava bedeckten 10 Dörfer völlig. 13 weitere Ortschaften wurden unter "Lapilli" (Asche) verschüttet. Der letzte Ausbruch fand am 31. Juli 1824 statt.
 
Tipp: Nach telefonischer Anmeldung einen Ausflug mit den offiziellen Parkhütern unternehmen: das lohnt sich wesentlich mehr als die für Touristen üblichen Kameltouren durch ein paar Meter Lapili.
 
Karte

VollbildTimanfaya - Lanzerote
Timanfaya - Lanzerote
Timanfaya - Lanzerote
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